IBM holt Arm-Kerne in seine Großrechner
IBM und Arm haben ihre Zusammenarbeit ausgeweitet. Künftige Systeme der Reihen IBM Z und LinuxONE sollen Arm-Architektur aufnehmen. Angekündigt ist der erste Prozessor mit zwei Architekturen, der aus der Partnerschaft hervorgeht.
Die Nachricht wurde am 26. August bekannt. Die Arm-Aktie schloss den regulären Handel bei 251,06 Dollar und damit 3,9 Prozent über dem Vortag; im nachbörslichen Handel legte sie noch einmal auf rund 263 Dollar zu.
Arm hatte zuletzt auch operativ geliefert. Im jüngsten Quartal lag der Gewinn bei 45 Cent je Aktie gegenüber 40 Cent Konsensschätzung, der Umsatz bei 1,29 Milliarden Dollar gegenüber erwarteten 1,26 Milliarden.
Interessant ist die Richtung. Arm-Entwürfe sind über Smartphones groß geworden und haben sich zuletzt in Rechenzentren und Notebooks ausgebreitet. Großrechner waren bisher der eine Bereich, den die Architektur nicht erreicht hat.
Dort gilt Stabilität mehr als Tempo. Auf IBM-Z-Maschinen läuft Software, die teilweise älter ist als die Beschäftigten, die sie betreuen, und die niemand ohne Not neu übersetzt.
Ein zweiter Befehlssatz in derselben Maschine löst dieses Problem, ohne es anzufassen: Der Bestand läuft weiter wie bisher, neue Lasten laufen daneben auf Arm-Kernen.
Wer wissen will, wohin KI in Unternehmen wandert, sollte weniger auf neue Modelle schauen als darauf, in welche Maschinen sie eingebaut wird. Der Weg führt offenbar nicht von den Daten zur KI, sondern von der KI zu den Daten.
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- Yahoo Finance, Kursdaten ARM49Aggregator · 34/35 bestanden
- Arm Holdings, Unternehmensmeldungen (Primärkanal)im AufbauOffizieller Kanal