OpenAI bietet der US-Regierung 5 % an — Staatsbeteiligung als Blitzableiter?

Nach Berichten der Financial Times, die inzwischen von CNBC, CNN und weiteren Medien aufgegriffen wurden, hat OpenAI-Chef Sam Altman der US-Regierung vorgeschlagen, ihr 5 Prozent des Unternehmens zu überlassen — bei einer Bewertung von 852 Mrd. $ ein Paket von rund 42,6 Mrd. $. Altman soll die Idee direkt bei Präsident Trump sowie den Ministern Lutnick und Bessent platziert haben.
Der Vorschlag geht über OpenAI hinaus: Alle führenden US-KI-Entwickler — genannt werden auch Anthropic, Google und Meta — sollten demnach je 5 Prozent in ein staatliches Vehikel nach dem Vorbild des Alaska-Ölfonds einbringen, dessen Erträge an die Bürger ausgeschüttet würden. Ob irgendein anderes Labor mitzieht, ist offen.
Die Gespräche gelten als früh und konzeptionell — und sie haben eine Vorgeschichte: Kurz zuvor hatte Washington die Freigabe von GPT-5.6 verzögert. Kritiker lesen den Vorstoß daher weniger als Philanthropie denn als Versuch, regulatorischen Druck mit einer Beteiligung abzufedern. Er passt zugleich ins Muster, dass sich der KI-Wettlauf von den Modellen zur Marktabsicherung verlagert.
Einfach erklärt
Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Abend-Update, 14. Juli; Erstbericht FT, 2. Juli)
Quellenlage: 3 unabhängige SträngeWie wir bewerten →
Hinweis: Die Quellenliste weiter unten auf dieser Seite enthält dieselben Links wie dieser Graph.
- CNBC89Redaktionsmedium · 81/82 bestanden
- CNN Business90Redaktionsmedium · 10/10 bestanden
- Tom's Hardware89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden