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Intel wächst so schnell wie seit 15 Jahren nicht und schreibt trotzdem 11 Milliarden Verlust

Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar, getragen vom Rechenzentrumsgeschäft. Der Nettoverlust stammt fast vollständig aus der Neubewertung jener Aktien, die im CHIPS-Act-Deal hinterlegt sind.

Intel hat im zweiten Quartal 16,1 Milliarden Dollar umgesetzt, 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist das stärkste Wachstum seit mehr als 15 Jahren und liegt klar über den von Analysten erwarteten 14,42 Milliarden.

Getragen hat es das Rechenzentrums- und KI-Geschäft mit einem Plus von 59 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar. Die PC-Sparte legte um 13 Prozent auf 8,9 Milliarden zu.

In derselben Bilanz steht ein Nettoverlust von 11 Milliarden Dollar, 2,16 Dollar je Aktie. Der stammt aus einer Neubewertung von 12,5 Milliarden Dollar auf jene Intel-Aktien, die im Rahmen der CHIPS-Act-Vereinbarung mit der US-Regierung treuhänderisch hinterlegt sind. Bereinigt verdiente Intel 42 Cent je Aktie.

Ein Verlust, der in die Bücher wandert, weil der eigene Aktienkurs zu stark gestiegen ist: Das ist eine Konstruktion, die man in Quartalsberichten nicht jeden Tag liest.

Für das dritte Quartal stellt Intel einen Umsatz zwischen 15,8 und 16,8 Milliarden Dollar in Aussicht.

Zum Kurs: Der letzte im Sammler erfasste Schlusskurs liegt bei 100,23 Dollar, ein Minus von 2,3 Prozent. Die Zahlen kamen nach Handelsschluss, Finanzmedien berichteten danach von einem deutlichen Kurssprung. Gemessen am Junirekord liegt die Aktie laut CNBC weiterhin rund 27 Prozent im Minus.

Aus derselben Nachfragelage kommt ein zweiter Bericht, den bisher niemand bestätigt hat: Intel und AMD sollen laut TechNode längerfristige Verträge über Server-Prozessoren mit chinesischen Kunden geschlossen haben, während die Preise dort um über 40 Prozent gestiegen sind. Die Abnahmemengen seien darin festgeschrieben, die Preise nicht. Wie AMD am selben Tag sein Rack-System Helios gegen Nvidia gestellt hat, steht in unserer Meldung von heute; dass die Fertigungspreise 2027 weiter anziehen, hatte TSMC bereits angekündigt.

Einfach erklärt

Faktencheck & Quellen

Gefunden über: Sammler-Dossier (RSS-Fang, Intel Newsroom)

Quellenlage: 5 unabhängige SträngeWie wir bewerten →

Woher diese Meldung kommtJeder Punkt ist eine Quelle — Klick öffnet sie. Farbe = Quellentyp, Zahl = Vertrauens-Score.
Intel Newsroom — Intel Reports Second-Quarter 2026 Financial Results — Offizieller Kanal. Basis 46 (Offizieller Kanal) + Transparenz 10 + Prüfbilanz 30 (3/3 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Yahoo Finance — Kursdaten INTC, Schlusskurs 100,23 USD — Aggregator. Basis 15 (Aggregator) + Transparenz 5 + Prüfbilanz 29 (34/35 bestanden). Klick öffnet die Quelle.CNBC — Intel's stock jumps as chipmaker rides AI boom to fastest revenue growth in almost 15 years — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 29 (81/82 bestanden). Klick öffnet die Quelle.heise online — Intels 11 Milliarden US-Dollar Nettoverlust existieren nur auf dem Papier — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 30 (35/35 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Nikkei Asia — Intel posts fastest revenue growth in 15 years on rising CPU demand — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 10 + Prüfbilanz 30 (7/7 bestanden). Klick öffnet die Quelle.TechNode — Intel and AMD sign longer-term server CPU deals with Chinese customers as prices rise (unbestätigter Bericht) — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 10 + Prüfbilanz 30 (12/12 bestanden). Klick öffnet die Quelle.

Hinweis: Die Quellenliste weiter unten auf dieser Seite enthält dieselben Links wie dieser Graph.

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