Nvidias 13F zeigt 214,8 Millionen Intel-Aktien und einen SpaceX-Anteil von 21 Milliarden Dollar

Nvidia hält 214.776.632 Aktien von Intel. Das steht im Formular 13F-HR, das der Chiphersteller am 14. August 2026 bei der SEC eingereicht hat, Aktenzeichen 0001045810-26-000065. Zum Stichtag des Berichts, dem 30. Juni 2026, war das Paket 29.989.261.126 Dollar wert.
Eingestiegen war Nvidia mit 5 Milliarden Dollar zu 23,28 Dollar je Aktie. Angekündigt wurde die Beteiligung im September 2025, abgeschlossen im Dezember 2025.
Bei der Rechnerei lohnt eine Bremse. Die knapp 30 Milliarden sind ein Stichtagswert vom 30. Juni, keine aktuelle Bewertung. Zwischen Stichtag und Einreichung liegen sechs Wochen Handel, und was das Paket heute wert ist, steht in dem Dokument nirgends.
Bemerkenswert ist, wie schmal das gemeldete Portfolio ausfällt: acht Positionen, zusammen 63.439.974.569 Dollar. Auf Intel folgt SpaceX mit 122.764.805 Anteilen im Wert von 20,98 Milliarden Dollar, danach CoreWeave mit 47.213.353 Aktien und 4,70 Milliarden.
Der Rest verteilt sich auf Coherent mit 3,07 Milliarden, Nokia mit 166.389.351 Aktien und 2,21 Milliarden, Synopsys mit 2,15 Milliarden, Nebius mit 328,8 Millionen und Generate Biomedicines mit 14,1 Millionen Dollar.
Arm steht nicht mehr in der Tabelle. Eine Verkaufsmeldung gibt es nicht, der Ausstieg lässt sich ausschließlich daran ablesen, dass die Position fehlt. Ein 13F ist eben eine Bestandsaufnahme und kein Kontoauszug: Er zeigt, was am Stichtag da war, nicht, wann etwas ging.
Eine eigene Pressemitteilung hat Nvidia dazu nicht veröffentlicht, von Intel liegt bis zum 16. August 2026 keine Stellungnahme vor.
Vor vier Tagen ging es an dieser Stelle um die Finanzierungsplattform, mit der Nvidia über sechs Wall-Street-Häuser 500 Milliarden Dollar Drittkapital für Rechenzentren mobilisieren will. Dazu kommt die Absichtserklärung mit der SK Group über ebenfalls mehr als 500 Milliarden Dollar. Das 13F ist der nüchterne Teil derselben Bewegung, nur mit Aktenzeichen.
Für Intel selbst ist die Zahl doppelt heikel. Der Konzern schrieb im zweiten Quartal 11 Milliarden Dollar Verlust bei 25 Prozent Umsatzwachstum, und ein erheblicher Teil dieses Verlusts stammte aus der Neubewertung eigener Aktien. Dieselben Kursbewegungen, die Nvidias Position rechnerisch aufblähen, belasten Intels Bilanz.
Einfach erklärt
Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Bloomberg, Tom's Hardware) und SEC-Primärdokument
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Hinweis: Die Quellenliste weiter unten auf dieser Seite enthält dieselben Links wie dieser Graph.
- SEC, Formular 13F-HR von Nvidia (Primärquelle)95Amtliche Quelle · 6/6 bestanden
- Bloomberg90Redaktionsmedium · 35/35 bestanden
- Fortune90Redaktionsmedium · 16/16 bestanden
- Tom's Hardware89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden
- Keine gesonderte Pressemitteilung von Nvidia zur Einreichung, keine Stellungnahme von Intel (Stand 16.08.2026)