EU-Aktionsplan: KI-Modelle sollen vor Markteintritt auf Cyber-Risiken geprüft werden

Die Europäische Kommission hat am 7. Juli einen Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz vorgelegt — eine strukturierte Antwort auf die doppelte Rolle fortgeschrittener KI: Sie kann Schwachstellen aufspüren und kritische Infrastruktur schützen, aber ebenso Angriffe automatisieren und in nie dagewesenem Tempo skalieren.
Der Plan ruht auf drei Säulen. Erstens sicherer KI-Einsatz: Europa will seine Fähigkeit stärken, KI-Modelle vor dem Marktzugang zu bewerten; gemeinsam mit der Agentur ENISA soll bis Jahresende eine sichere Testplattform samt „European Blueprint“ für den geschützten Zugang zu fortgeschrittenen KI-Systemen entstehen. Zweitens stärkere Cybersicherheit durch konsequente Umsetzung bestehender Regeln wie NIS2 und dem Cyber Resilience Act. Drittens technologische Führung über eine „EU Grand Challenge“ für KI-gestützte Sicherheitslösungen.
Finanziert wird das Paket mit rund 200 Millionen Euro aus Horizon Europe und Digital Europe, ergänzt um bis zu 100 Millionen Euro aus dem EIC-Fonds für Cybersicherheits- und KI-Startups. Für Unternehmen ist der Plan vor allem ein Vorbote: Die angekündigte Vorab-Prüfung von Modellen könnte den Aufwand rund um den Marktzugang in der EU spürbar erhöhen.
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- Europäische Kommission (Primärquelle)88Amtliche Quelle · 13/14 bestanden
- EU-Kommission: Presscorner IP/26/154495Amtliche Quelle · 3/3 bestanden
- HPCwire / AIwire85Redaktionsmedium · 8/8 bestanden