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Huang: US-Firmen sollen chinesische Open-Weight-Modelle nutzen dürfen

Nvidia-Chef Jensen Huang nennt die chinesischen Modelle „excellent“ und die Angst vor eingebauten Hintertüren einen Irrtum. Gesagt hat er das wenige Stunden nach der Sanktionsdrohung des US-Finanzministers.

Nvidia-Chef Jensen Huang hat Axios gesagt, US-Unternehmen sollten chinesische Open-Weight-Modelle „absolut“ nutzen dürfen. Anlass ist die Debatte um Kimi K3 von Moonshot AI, das seit vergangener Woche in den Bestenlisten oben mitspielt.

„These Chinese models are excellent“, sagte Huang. Und weiter: „Open-source models that are excellent should be used.“

Den Verdacht eingebauter Hintertüren hält er für einen Irrtum. „There is a misconception that somehow there are backdoors that are somehow connected to China in some way“, so Huang. Seine Begründung ist technischer Natur: „You download the models, you can fine-tune it, you can enhance it, you can guardrail it as you desire.“

Wer ein Modell herunterlädt, betreibt es auf eigener Hardware. Es lässt sich in einer abgeschotteten Umgebung fahren, per Fine-Tuning verändern und mit eigenen Guardrails versehen. Dazu kommt, dass externe Forscher offene Modelle untersuchen und Abwehrmechanismen bauen können, was bei geschlossenen Systemen niemand von außen kann.

Der Zeitpunkt

Huangs Äußerungen fielen wenige Stunden, nachdem US-Finanzminister Scott Bessent chinesischen KI-Firmen mit Sanktionen gedroht hatte. Er widerspricht damit nicht irgendeiner Stimmung, sondern der Regierungslinie eines Tages.

Der technische Kern der Debatte hat sich seit dem Erscheinen von Kimi K3 verschoben. Solange chinesische Modelle als Nachzügler galten, war ein Verbot billig zu haben. Jetzt kostet es Leistung.

Nvidia selbst prüft seit Juli seine asiatischen Kunden strenger, um Umgehungen der Exportkontrollen zu unterbinden. Huang argumentiert also für offene Modelle und gegen offene Chip-Lieferwege zugleich, was aus Washingtoner Sicht widersprüchlich klingt, aus Nvidias Sicht aber konsequent ist: Software darf reisen, Hardware nicht.

Einfach erklärt

Faktencheck & Quellen

Gefunden über: Sammler-Dossier (Axios-Interview, Tom's Hardware, Fortune, Golem)

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Axios — Nvidia's Jensen Huang on China and open-source AI — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 30 (15/15 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Fortune — Jensen Huang on Chinese open-source AI models, Kimi, DeepSeek and Washington — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 30 (16/16 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Tom's Hardware — Jensen Huang argues American companies should be allowed to use Chinese AI models — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 29 (60/61 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Golem.de — Nvidia-CEO Jensen Huang: Diese chinesischen Modelle sind hervorragend — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 30 (8/8 bestanden). Klick öffnet die Quelle.

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#Nvidia#China#Open Source#Regulierung

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