Meta AI bekommt agentische Fähigkeiten und Zugriff auf Kalender und Gmail
Meta hat Meta AI am 24. Juli um agentische Fähigkeiten erweitert. Grundlage ist das eigene Modell Muse Spark 1.1, der Newsroom-Beitrag dazu trägt den Titel „Meta AI Doesn’t Just Think, It Acts“.
Der Assistent soll mehrstufige Aufgaben planen, ausführen und nachverfolgen. Die Beispiele aus dem Beitrag: einen Halbmarathon-Trainingsplan wochenweise anpassen, Möbel im Budgetrahmen auf Marketplace suchen, Restaurantreservierungen mit dem Kalender abgleichen.
Wie das technisch funktioniert, steht bei Axios. Meta AI greift dafür auf Google Kalender und Gmail zu.
Muse Spark 1.1 selbst ist am 9. Juli als Entwicklermodell über die Meta Model API erschienen, zu 1,25 Dollar je Million Input-Token und 4,25 Dollar je Million Output-Token. Dazu kommen Kontextkompression auf 1 Million Token und Computer-Use-Fähigkeiten.
Die Rechengrundlage baut Meta parallel aus. Der eigene KI-Chip Iris geht ab September in Produktion, und für zusätzliche Rechenleistung verhandelt der Konzern mit Anthropic über rund 10 Milliarden Dollar.
Der Trainingsplan ist das harmlose Beispiel. Interessant wird die Frage bei der Reservierung: Wer haftet, wenn der Assistent den falschen Termin bucht oder eine Mail an den falschen Empfänger schickt? Im Newsroom-Beitrag steht dazu nichts.
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Faktencheck & Quellen
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- Meta Newsroom86Offizieller Kanal · 4/4 bestanden
- Axios90Redaktionsmedium · 15/15 bestanden
- The Verge90Redaktionsmedium · 14/14 bestanden