KI Models & TechBestätigt

Alibaba verkauft sein Spielestudio für mindestens 1,5 Milliarden Dollar

Käufer von Lingxi Games ist die Private-Equity-Gesellschaft Trustar Capital. Der Erlös fließt in das KI-Infrastrukturprogramm des Konzerns, das die geplanten 53 Milliarden Dollar bereits übersteigt.

Alibaba trennt sich komplett von seinem Spielestudio Lingxi Games. Käufer ist die asiatische Private-Equity-Gesellschaft Trustar Capital, der Kaufpreis liegt bei mindestens 1,5 Milliarden US-Dollar. Bloomberg meldete den Deal am 17. August 2026.

Reuters berichtet, dass Alibaba aus dem Vorgang insgesamt mehr als 2 Milliarden Dollar erlösen dürfte. Lingxi Games ist unter anderem für „Three Kingdoms: Strategy Edition“ bekannt.

Der Verkauf gehört zum Konzernumbau unter CEO Eddie Wu, der Randgeschäfte abstößt und den Konzern auf KI und Cloud ausrichtet. Mit dem Studio verlässt Alibaba die eigene Spieleentwicklung vollständig.

Das Geld fließt in das KI-Infrastrukturprogramm. Von dessen ursprünglichem Budget in Höhe von 53 Milliarden Dollar hat das Unternehmen bereits erklärt, dass es deutlich überschritten wird.

Hier steckt die eigentliche Nachricht. Ein Konzern verkauft ein profitables Milliardengeschäft, um Chips und Rechenzentren zu bezahlen. Wie viel Kapital der KI-Ausbau aus allen anderen Bereichen abzieht, lässt sich selten so konkret beziffern wie an diesem Preisschild.

Für den Rest der Welt hat das eine unauffällige Nebenwirkung: Alibaba finanziert damit auch die Modellfamilie Qwen, deren kleine offene Varianten außerhalb der US-Anbieter die wichtigste Grundlage für lokal betriebene KI sind. Wer auf dem eigenen Rechner ein offenes Modell laufen lässt, hängt mittelbar an dieser Umschichtung.

Die BABA-Aktie legte auf die Meldung zu, kurz vor den anstehenden Quartalszahlen.

Der Vorgang passt in eine Reihe von Portfolio-Bereinigungen im chinesischen KI-Umfeld, siehe die Rückabwicklung des Manus-Deals mit Meta und den Börsengang von Unitree. Kapital wird verschoben, nicht neu geschaffen.

Einfach erklärt

Faktencheck & Quellen

Gefunden über: Medien-Sweep (Bloomberg, Tom's Hardware)

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Bloomberg (17.08.2026) — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 30 (35/35 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Business Standard (17.08.2026) — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 10 + Prüfbilanz 30 (4/4 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Tom's Hardware (17.08.2026) — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 29 (60/61 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Quartz (17.08.2026) — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 15 + Prüfbilanz 30 (10/10 bestanden). Klick öffnet die Quelle.

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