Intels Arc Pro B70 kostet in Korea binnen fünf Monaten das Doppelte
Intels Workstation-GPU Arc Pro B70 mit 32 Gigabyte GDDR6-ECC ist im August deutlich teurer geworden: rund 30 Prozent in den USA, 26 Prozent in Europa, 48 Prozent in Südkorea.
In den USA listen Newegg und Amazon die ASRock-Creator-Variante bei 1.299 Dollar, nach 999 Dollar im Vormonat. In Europa sprang der niedrigste Listenpreis Anfang August auf 1.509 Euro, rund 26 Prozent über dem jüngsten Tief.
Am schärfsten fällt der Sprung in Korea aus. Am 21. Juli kostete die Karte dort 1.889.980 KRW, umgerechnet 1.334 Dollar. Am 16. August waren es 2.798.980 KRW, also 1.975 Dollar.
Zum Launch im März lag die UVP bei 949 Dollar. In Korea hat sich die Karte damit binnen fünf Monaten mehr als verdoppelt.
Die Ursache liegt im großen Speicherpool. Genau die 32 Gigabyte, die das Verkaufsargument der Karte waren, verteuern sie in der Speicherkrise überproportional. Was für den RAM-Markt insgesamt gilt, schlägt hier auf ein einzelnes Produkt durch.
Intel hat sich nicht geäußert. Der Newsroom schweigt zu Preisanpassungen bei Arc Pro, und Händlerpreise setzt Intel ohnehin nicht.
Für lokale KI war die B70 das rechnerisch beste Angebot am Markt: 32 Gigabyte VRAM für 949 Dollar, die günstigste Einstiegskarte für Inferenz mit größeren Modellen. Bei 1.975 Dollar bleibt von diesem Argument wenig übrig.
Auffällig ist, wie sehr die Aufschläge zwischen den Regionen auseinanderlaufen. 26 Prozent in Europa und 48 Prozent in Korea bei identischer Hardware, das lässt sich mit Speicherkosten allein nicht erklären. Auch die ungeklärte Preisfrage beim RTX Spark gehört in dieses Bild.
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Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Tom's Hardware, VideoCardz)
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- Tom's Hardware, 17.08.202689Redaktionsmedium · 60/61 bestanden
- VideoCardz, 16./17.08.202670Fach-Quelle · 11/11 bestanden
- VideoCardz zum Launch bei 949 Dollar70Fach-Quelle · 11/11 bestanden
- Keine Stellungnahme von Intel zu den Preisanstiegen (Stand 17.08.2026)
