KI HardwareTeilweise bestätigt

500 Prozent in zwölf Monaten: 128 Gigabyte DDR5 kosten 3.399 Dollar

Der Preis-Tracker von Tom's Hardware weist Speicherpreise aus, die binnen eines Jahres um rund 500 Prozent gestiegen sind, teils auf das Zehnfache der jemals getrackten Tiefstpreise. Ein 32-Gigabyte-Kit lag Mitte 2025 bei 80 Dollar, Anfang 2026 bei 432.

Der Preis-Tracker von Tom’s Hardware weist am 17. August aus, dass Speicherpreise binnen zwölf Monaten um rund 500 Prozent gestiegen sind. Einzelne Kits liegen beim Zehnfachen der jemals in dieser Reihe erfassten Tiefstpreise. Ein 128-Gigabyte-Kit DDR5 kostet 3.399 US-Dollar.

Aus derselben Datenreihe stammt der Verlauf eines 32-Gigabyte-Kits DDR5-6000. Mitte 2025 lag es bei rund 80 Dollar, Anfang 2026 bei etwa 432 Dollar. Über 400 Prozent in weniger als einem Jahr.

Eine Abgrenzung gehört dazu, weil sie leicht durcheinandergerät: Hier geht es um Straßenpreise im Handel. Die Kontraktpreise steigen im dritten Quartal um 13 bis 18 Prozent, das ist derselbe Strang, aber ein anderer Punkt darin.

Der Treiber ist die KI-Infrastruktur. Server-DRAM teilt sich Fertigungskapazität mit Consumer-DDR5, und die Hersteller lenken diese Kapazität in die margenstärkere Server-Schiene.

Analysten rechnen für das gesamte Jahr 2026 mit hohen DDR5-Margen. Entspannung sei Monate entfernt. Bei den CES-2026-Awards sprach Tom’s Hardware von einer „RAM and storage apocalypse“.

Von den Speicherherstellern gibt es dazu nichts. Endkundenpreise kommentieren sie grundsätzlich nicht. Was man hat, ist die Begründung von Micron-CBO Sumit Sadana zum Aus der Endkundenmarke Crucial, angekündigt im Dezember 2025, ausgelaufen im Februar 2026: „Micron has made the difficult decision to exit the Crucial consumer business in order to improve supply and support for our larger, strategic customers in faster-growing segments.“

Für lokale KI ist die Zahl 128 Gigabyte keine beliebige. Das ist die Ausstattung, mit der sich ein 70B-Modell auf dem eigenen Rechner betreiben lässt. Zu 3.399 Dollar fällt diese Option für Privatleute weg.

Der Druck wandert dabei weiter nach unten, wie sich schon beim Aufschlag auf Mobil-DRAM und bei den Notebooks mit chinesischem Speicher gezeigt hat.

Wer im Sommer 2025 zufällig 128 Gigabyte gekauft hat, sitzt heute auf einem Bauteil, das mehr wert ist als der Rechner drumherum. Ob sich das im Gebrauchtmarkt niederschlägt, ist die interessantere Frage: Zieht jemand die Riegel wieder heraus und verkauft sie einzeln?

Einfach erklärt

Faktencheck & Quellen

Gefunden über: Medien-Sweep (Tom's Hardware)

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Capital & Compute, DDR5-Preistracker — Noch nicht eingeordnet. Basis 30 (Noch nicht eingeordnet) + Transparenz 0 — Prüfbilanz erst ab 3 Prüfungen (bisher 1). Klick öffnet die Quelle.Tom's Hardware, 17.08.2026 — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 29 (60/61 bestanden). Klick öffnet die Quelle.Tom's Hardware, RAM-Preis-Tracker — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 29 (60/61 bestanden). Klick öffnet die Quelle.

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#Speicherpreise#DRAM#Preise#On-Device-KI

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