Googlebook: Google verkauft ab 899 Dollar Laptops mit Gemini-Abo
Google hat am 21. September den Googlebook vorgestellt, eine eigene Laptop-Kategorie mit Gemini als Verkaufsargument. Einstiegspreis 899 US-Dollar, Vorbestellungen laufen.
Das Betriebssystem heißt offiziell Googlebook OS und mischt zwei Baukästen: den Technologie-Stack von Android und das Desktop-Fundament aus ChromeOS, dazu Desktop-Chrome. Google sagt Feature-Drops und Updates für bis zu zehn Jahre zu.
In etlichen Berichten ist von fünf Modellen die Rede. Es sind fünf Hersteller: Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo, jeder mit mehreren Geräten. Gehäuse aus Aluminium, Magnesiumlegierung und Carbon.
Auch die zweite Zahl wandert falsch durch die Meldungen. Die Startgeräte laufen laut Google mit Prozessoren von Intel und Qualcomm, gepaart mit dedizierten NPUs mit über 45 TOPS. Der MediaTek-Chip gehört nicht zur ersten Welle.
MediaTek stellte am selben Tag den Dimensity CX C10 Max vor, den ersten SoC der neuen Dimensity-CX-Familie. Gefertigt bei TSMC in 3 Nanometern, Octa-Core-CPU aus lauter großen Kernen, 11-Core-GPU, dazu eine NPU 890 der achten Generation mit bis zu 55 TOPS. Debütieren soll der Chip in einem kommenden Lenovo-Googlebook.
Die Displays lösen bis 2,8K auf, OLED mit Touch, die Akkulaufzeit gibt Google mit bis zu 14 Stunden an.
Verkaufsstart ist der 4. Oktober in den USA. Einen Tag später folgen Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland und Australien. Österreich steht nicht auf der Startliste.
Im Preis stecken zwölf Monate Google AI Pro mit 5 TB Cloud-Speicher und den Gemini-Advanced-Werkzeugen, dazu drei Monate YouTube Premium, Adobe Photoshop und GeForce NOW.
An KI-Funktionen zeigt Google den Magic Pointer, der Gemini-Vorschläge direkt am Cursor einblendet und Fragen zum Bildschirminhalt beantwortet. Rambler macht aus Sprachnotizen geordnete Listen, Create My Widget erzeugt Widgets per Prompt, dazu kommt Gemini Live.
Für unser Publikum ist eine Auslassung die eigentliche Nachricht. Google bewirbt die Funktionen als „built-in“ auf der NPU. Welche davon wirklich On-Device-KI ist und welche an die Cloud geht, sagt Google nicht. Die Gemini-Advanced-Werkzeuge aus dem Bundle rechnen jedenfalls im Rechenzentrum.
Wie weit lokale Rechenleistung heute trägt, hatten MediaTek und vivo einen Tag zuvor im Smartphone vorgeführt. Der Sprung auf den Laptop verschiebt die Grenze, er hebt sie nicht auf. 55 TOPS ersetzen kein Rechenzentrum.
Bleibt die Frage, die Google in der Ankündigung nicht beantwortet: Was kann ein Googlebook im dreizehnten Monat noch, wenn das AI-Pro-Abo ausgelaufen ist?
Einfach erklärt
Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Google, MediaTek, TechCrunch)
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- Google: Googlebook — The laptop your Android phone has been waiting for86Offizieller Kanal · 10/10 bestanden
- MediaTek: Dimensity CX C10 Maxim AufbauOffizieller Kanal
- TechCrunch89Redaktionsmedium · 57/58 bestanden
- 9to5Google85Redaktionsmedium · 7/7 bestanden