Rund 25 Firmen warnen Washington vor Beschränkungen offener KI-Modelle
Rund 25 Unternehmen haben am 24. Juli einen offenen Brief veröffentlicht, der die US-Regierung vor „premature restrictions“ bei offenen KI-Modellen warnt, also vor Beschränkungen, die zu früh kommen.
Auf der Liste der Unterzeichner stehen Nvidia, Microsoft, Meta, Mistral, Hugging Face, Replit, Dell, IBM, Palantir, Mozilla, die Linux Foundation, Andreessen Horowitz und Y Combinator.
Anlass ist eine Prüfung in Washington: Die Regierung erwägt, chinesische Open-Weight-Modelle zu verbieten. Der Brief nennt China an keiner Stelle namentlich.
Das Argument der Unterzeichner dreht die Sicherheitsdebatte um. Auch geschlossene Modelle ließen sich kompromittieren, sicherer seien sie also nicht von sich aus.
Nicht unterschrieben haben OpenAI, Anthropic und Google DeepMind. Zu ihrem Fehlen äußerte sich bis zum 27. Juli keines der drei Unternehmen.
Der Streit hat einen konkreten Auslöser. Das Weiße Haus hatte Moonshot AI vorgeworfen, Kimi K3 durch Destillation von Anthropics Fable stark gemacht zu haben, und mit Sanktionen gedroht. Fachleute halten den Vorwurf zeitlich für unplausibel.
Bemerkenswert ist die Zusammensetzung der Liste. Palantir und Mozilla auf demselben Papier bekommt man selten zu sehen. Was sie verbindet, ist nicht die Haltung zu Offenheit, sondern die Frage, wo das Geld verdient wird.
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Gefunden über: Medien-Sweep (CNBC, TechCrunch, Tom's Hardware)
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- Tom's Hardware89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden
