Auch Grafikkarten werden teurer: GDDR7-Kosten verdreifacht, RTX 5080 Super verschoben
Die Speicherknappheit trifft PC-Bauer inzwischen an zwei Stellen. Einmal beim Arbeitsspeicher, wo 32 GB DDR5 nicht mehr unter 375 Dollar zu bekommen sind, und einmal beim Grafikspeicher.
Nvidias RTX 5080 Super wurde laut Tom’s Hardware unter anderem deshalb verschoben, weil sich die Kosten für GDDR7 etwa verdreifacht haben. Offiziell begründet hat Nvidia die Verschiebung so nicht.
Nvidia und AMD haben ihre Preise im laufenden Jahr angehoben. Im chinesischen Einzelhandel liegt das Plus nach einer Messung bei 22 Prozent. Das reiht sich an den um 48 Prozent teureren Intel Arc Pro B70 in Korea: Es ist kein Markenphänomen, sondern eines der Lieferkette.
Was zusätzlich fehlt, sind die Rabatte. Üblicherweise gibt eine Kartengeneration im Lauf ihres Lebens im Preis nach, weil Händler Platz für die nächste brauchen. Dieses Mal bleiben die Aktionen aus, und die aktuelle Generation kostet am Ende ihres Zyklus ungefähr so viel wie am Anfang.
Für lokale KI ist das der eigentliche Punkt. Wer Modelle auf eigener Hardware betreiben will, zahlt die Knappheit zweimal: einmal für den Arbeitsspeicher, in den das Modell geladen wird, und einmal für den Grafikspeicher, in dem es rechnet.
Einfach erklärt
Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Tom's Hardware)
Quellenlage: 1 unabhängiger StrangWie wir bewerten →
Hinweis: Die Quellenliste weiter unten auf dieser Seite enthält dieselben Links wie dieser Graph.
- Tom's Hardware zu den GPU-Preisen89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden
- Tom's Hardware, laufender GPU-Preisindex89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden
- Keine offizielle Stellungnahme von Nvidia oder AMD zu den Preisaufschlägen (Stand 19.08.2026)