KI HardwareTeilweise bestätigt

32 GB DDR5 sind unter 375 Dollar nicht mehr zu bekommen, der Preisanstieg verlangsamt sich aber

Erstmals seit Monaten meldet der Handel eine Abkühlung: Die Preise steigen weiter, nur langsamer. Als Grund gilt, dass Endkunden schlicht nicht mehr mitzahlen.

Wer heute 32 GB DDR5 kaufen will, zahlt nach dem laufenden Preisindex von Tom’s Hardware mindestens 375 Dollar. Gängige Kits von Corsair oder Crucial liegen über 400. Im September 2025 kostete dasselbe Kit rund 100 Dollar.

Nach oben wird es absurd. Ein 64-GB-Kit aus zwei 32-GB-Riegeln mit DDR5-5600, im Sommer 2025 für unter 200 Dollar zu haben, kostet inzwischen über 1.100. Wir hatten am Montag über die Verfünffachung der RAM-Preise binnen zwölf Monaten berichtet, und die Zahlen halten dieser Nachprüfung stand.

Neu ist die Gegenbewegung. Tom’s Hardware meldet, der Preisanstieg kühle sich ab, weil Endkunden die Bezahlbarkeitsgrenze erreicht haben. Das ist kein Preisrückgang. Die Preise steigen weiter, nur eben langsamer.

An der Ursache ändert das nichts. J.P. Morgan rechnet von Anfang 2024 bis Ende 2026 mit rund 400 Prozent Preisanstieg bei DRAM weltweit. IDC erwartet für 2026 nur 16 Prozent Angebotswachstum bei DRAM und 17 Prozent bei NAND, deutlich unter der historischen Norm von 20 bis 30 Prozent, und die Quartalsprognosen zeigen in dieselbe Richtung.

Beim Zeithorizont sind sich die Beteiligten uneins, aber nicht in die beruhigende Richtung: Der Engpass soll mindestens bis Mitte 2027 anhalten, SK Hynix warnt vor einer Knappheit über 2030 hinaus.

Für alle, die KI-Modelle auf eigener Hardware laufen lassen wollen, ist Arbeitsspeicher der Flaschenhals, nicht die Rechenleistung. Ein Modell, das nicht in den Speicher passt, läuft gar nicht. Genau diese Riegel sind die Position, die sich verfünffacht hat.

Einfach erklärt

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Gefunden über: Medien-Sweep (Tom's Hardware, J.P. Morgan Research)

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#Speicherpreise#DRAM#On-Device-KI#Preise

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