Microsoft teilt Copilot in Home, Code und Autopilot und rechnet künftig nach Verbrauch ab
Microsoft teilt Copilot in drei Bereiche: Home, Code und Autopilot. Der Blogpost dazu stammt vom 25. September, als Verantwortlicher tritt Jared Spataro auf, Chief Marketing Officer, AI at Work.
Home führt Chat und Cowork als Ausgangspunkt zusammen. „Office in Copilot“ bindet Word, Excel und PowerPoint direkt ein, Dokumente lassen sich live mit Teams bearbeiten.
Code richtet sich an Nicht-Entwickler, die kleine zweckgebundene Anwendungen bauen wollen, etwa Dashboards oder Cloud-Apps. Technische Basis ist GitHub Copilot in einer Sandbox.
Autopilot ist der Teil, der ohne Anwesenheit läuft. Der Agent überwacht Kanäle, erledigt wiederkehrende Aufgaben und arbeitet weiter, wenn der Nutzer offline ist. Als Frontier-Modell nennt der Post Astra, dazu Fable; fremde Spitzenmodelle werden nicht namentlich genannt.
Die eigentliche Änderung steht im kaufmännischen Teil. Die USL, also die User Subscription License, deckt als Pauschale Chat, Office-Integration und Modellauswahl ab; die Einstellung „Auto“ routet dabei automatisch zum kostengünstigsten Modell.
Alles Weitere läuft über UBB, also nutzungsbasierte Abrechnung: Cowork, Code, Autopilot und die Frontier-Modelle. Konkrete Preise oder Credit-Angaben nennt der Post nicht.
Home und Code kommen in den kommenden Wochen über das Frontier-Programm, Autopilot ging Ende September in Private Preview. Regionale Einschränkungen nennt Microsoft nicht, Nutzerzahlen auch nicht.
Eine Größenordnung liefert der Post für die Datenseite: mehr als 20 Millionen semantische Modelle in Power BI.
Die Börse hat die Ankündigung mitgenommen. Microsoft schloss am Freitag bei 516,17 Dollar und damit 3,66 Prozent höher. Marktberichte führen das ausdrücklich auf diesen Copilot-Ausbau zurück: Programmierfähigkeiten, autonome Agenten, die Zusammenführung von Consumer- und Workplace-Copilot zu einem Enterprise-Produkt und die Verlagerung der KI-Preisgestaltung Richtung Enterprise.
The Verge zitiert Microsoft mit dem Anspruch, die neue Copilot-Super-App werde so einflussreich wie Office. Das ist ein Werbesatz, kein Befund, und es ist innerhalb kurzer Zeit der nächste Umbau desselben Produkts.
Interessanter ist die Frage, mit welcher Zahl ein Einkäufer jetzt kalkulieren soll. Wer ein Budget für 2027 aufstellt, kann für Cowork, Code und Autopilot keinen Betrag einsetzen, weil der Verbrauchspreis fehlt. Dass die Assistenten immer tiefer in die Arbeitsumgebung wandern, zeigt auch Google mit der Verschränkung von Android und Notebooks mit Gemini.
Einfach erklärt
Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Microsoft-Blog, The Verge, Tom's Hardware, The Decoder)
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Hinweis: Die Quellenliste weiter unten auf dieser Seite enthält dieselben Links wie dieser Graph.
- Microsoft: Introducing the new Copilot with Home, Code and Autopilot (25.09.2026)im AufbauOffizieller Kanal
- The Verge: Microsoft thinks its new Copilot super app will be as influential as Office90Redaktionsmedium · 14/14 bestanden
- Tom's Hardware: Microsoft revamps Copilot with new tools, support for frontier models89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden
- The Decoder: Microsoft baut Copilot erneut um, jetzt mit Autopilot-Agent und nutzungsbasierter Abrechnung81Fach-Quelle · 13/14 bestanden
- Microsoft-Kurs am 25.09.2026 (Schlusskurs 516,17 Dollar, plus 3,66 Prozent)60Aggregator · 6/6 bestanden