Mac Studio M5 Ultra: langsamer als eine RTX 5090, dafür passt das Modell hinein
Apple hat den M5 Ultra im August vorgestellt, seit September ist er zu haben. Der Mac Studio mit dem Chip beginnt bei 5.499 US-Dollar.
Die Eckdaten laut Apple: 36-Core-CPU aus 12 Super-Cores und 24 Performance-Cores, bis zu 80-Core-GPU, bis zu 512 GB Unified Memory und 1,2 TB/s Speicherbandbreite. Das sind 50 Prozent mehr als beim M3 Ultra mit 819 GB/s.
Apple beziffert die KI-Spitzenrechenleistung auf das 4,3-Fache des M3 Ultra, die Multithread-Leistung auf das 1,3-Fache. Es ist Apples erster Quad-Die-Chip, UltraFusion verbindet die vier Dies mit über 4,4 TB/s.
Interessanter als die Herstellerangaben sind die Messwerte von MacStories. Getestet wurde die 256-GB-Konfiguration, die 512-GB-Variante kommt erst im Oktober.
Mit Qwen3.8-Flash-Next in 4 Bit verarbeitet der M5 Ultra bei 4K Kontext 2.733 Token pro Sekunde, der M3 Ultra schaffte 1.163. Die Textausgabe liegt bei 54 Token pro Sekunde.
Der Abstand wächst, je größer das Kontextfenster wird. Bei 64K Token dauert es kalt 24,4 Sekunden bis zum ersten ausgegebenen Token, warm noch 2,1 Sekunden. Bei 256K Token sind es 104 Sekunden gegenüber 246 Sekunden beim M3 Ultra.
Gegen einen PC mit RTX 5090 verliert der Mac trotzdem, jedenfalls im Tempo. Bei 8K Kontext stehen 48 gegen 59 Token pro Sekunde bei der Generierung und 1.701 gegen 3.031 Token pro Sekunde bei der Prompt-Verarbeitung.
Den Ausgleich schafft die Kapazität. Die 5090 hat 32 GB VRAM, größere Modelle muss sie auslagern, und dann bricht die Geschwindigkeit weg. Ein Rechner, der langsam rechnet, schlägt einen, der gar nicht erst anfängt.
MacStories testete außerdem GLM-5.3-Flash und Qwen3.8-27B in Quantisierungen von 4 bis 8 Bit. Ein Bild mit Qwen-Image-2.1 entstand in 180 Sekunden, mit 78 GB Spitzen-RAM.
Eine Einschränkung bei der Einordnung: Tom’s Hardware titelt, der M5 Ultra hänge Nvidias DGX Spark und AMD Threadripper bei lokalen Modellen ab. Die Messwerte dazu liegen hinter einer Bezahlschranke, wir konnten sie nicht einsehen. Wir geben den Befund deshalb als Aussage des Magazins wieder, nicht als geprüfte Zahl. Daher steht diese Meldung auf „teilweise bestätigt“.
Die Kapazitätsfrage zieht sich durch die Hardware-Woche. Dieselbe Rechnung eine Größenordnung kleiner stellt sich bei On-Device-KI im Smartphone, eine Größenordnung größer bei Apples Serverplänen.
Einfach erklärt
Faktencheck & Quellen
Gefunden über: Medien-Sweep (Apple, MacStories, Tom’s Hardware)
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- Apple Newsroom: Apple introduces new Mac Studio with M5 Max and M5 Ultra86Offizieller Kanal · 6/6 bestanden
- MacStories: M5 Ultra Mac Studio Reviewim AufbauRedaktionsmedium
- Tom’s Hardware (Volltext nicht abrufbar, Stand 22.09.2026)89Redaktionsmedium · 60/61 bestanden