KI HardwareTeilweise bestätigt

Grafikkarten in Japan 20 bis 40 Prozent teurer, Distributor storniert Bestellungen

Der japanische Distributor CFD Sales verlangt für Gigabyte-Grafikkarten ab dem 1. August 120 bis 140 Prozent des bisherigen Preises. Bestellungen von davor können storniert werden. Hintergrund ist die Speicherknappheit, die auch schon die Chip- und PC-Preise nach oben getrieben hat.

Der japanische Distributor CFD Sales verlangt für Gigabyte-Grafikkarten künftig 120 bis 140 Prozent des bisherigen Preises. Die revidierten Konditionen gelten für Bestellungen über die Großhandelsplattform CFD-BIZ ab dem 1. August, berichtet wurde darüber am 4. August.

Dazu kommt eine Warnung, die in solchen Mitteilungen selten steht: Manche vor dem 1. August aufgegebenen Bestellungen könnten nicht mehr zum ursprünglichen Preis erfüllt und stattdessen storniert werden.

Welche Karten betroffen sind und was sie künftig kosten, nennt CFD nicht. CFD-BIZ bedient Geschäftskunden, ob jeder japanische Händler den Aufschlag eins zu eins weiterreicht, ist damit offen. Eine Stellungnahme von Gigabyte selbst liegt nicht vor.

Der Grund liegt im Speicher. GDDR7, GDDR6 und HBM werden durch den Ausbau der Rechenzentren stärker nachgefragt, als die Fabriken liefern können. AMD soll die GDDR-Preise für seine Boardpartner im Juli 2026 um rund 10 Prozent angehoben haben, die zweite Erhöhung binnen etwa sechs Monaten. Die Spotpreise für GDDR6 haben sich in dieser Zeit etwa verdreifacht.

Unbestätigt bleibt ein zweiter Strang. The FPS Review berichtet unter Berufung auf die Lieferketten-Quelle Board Channels, dass die Preise für PCB bei Consumer-Mainboards 2026 um mindestens 50 Prozent steigen sollen und ASUS, Gigabyte und MSI für das dritte Quartal Preiserhöhungen planen, getrieben auch von Kupfer, SMD-Kondensatoren und Controller-Chips. Bestätigt hat das keiner der drei Hersteller.

Qualcomm hat die Chippreise deswegen bereits zweistellig angehoben, IDC rechnet mit bis zu 8 Prozent teureren PCs, und TrendForce erwartet 13 bis 18 Prozent mehr für DRAM im dritten Quartal.

Neu an dieser Meldung ist die Konkretheit. Bisher standen Prognosen und Quartalsspannen im Raum, jetzt nennt erstmals ein Händler Prozentwerte und droht mit Stornierungen. Wer im Juli bestellt hat, erfährt womöglich im Herbst, dass sein Preis nicht mehr gilt.

Einfach erklärt

Faktencheck & Quellen

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Woher diese Meldung kommtJeder Punkt ist eine Quelle — Klick öffnet sie. Farbe = Quellentyp, Zahl = Vertrauens-Score.
Keine offizielle Stellungnahme von Gigabyte (Stand 5.8.2026) — Offizieller Kanal. Basis 46 (Offizieller Kanal) + Transparenz 10 — Prüfbilanz erst ab 3 Prüfungen (bisher 1). Klick öffnet die Quelle.The FPS Review: Motherboard Prices Are Expected to Increase — Fach-Quelle. Basis 35 (Fach-Quelle) + Transparenz 10 — Prüfbilanz erst ab 3 Prüfungen (bisher 1). Klick öffnet die Quelle.Tom's Hardware: More GPU price hikes loom for Asia as Japanese distributor warns of new increases — Redaktionsmedium. Basis 40 (Redaktionsmedium) + Transparenz 20 + Prüfbilanz 29 (60/61 bestanden). Klick öffnet die Quelle.TechPowerUp: GIGABYTE Reportedly Hikes GPU Pricing by Up to 40% in Japan — Fach-Quelle. Basis 35 (Fach-Quelle) + Transparenz 15 + Prüfbilanz 30 (6/6 bestanden). Klick öffnet die Quelle.VideoCardz: GIGABYTE GPU prices rise by 20% to 40% in Japan, some orders may be cancelled — Fach-Quelle. Basis 35 (Fach-Quelle) + Transparenz 5 + Prüfbilanz 30 (11/11 bestanden). Klick öffnet die Quelle.

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#Speicherpreise#Preise#DRAM#AI-PC#On-Device-KI

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